AUTOR: Marco Haxel

Die Unterscheidung zwischen Licht und Dunkel ist grundsätzlich immer eine persönliche Auslegungssache und im Wesentlichen von der Anschauung des jeweiligen Betrachters abhängig. 

Im Groben kann man wohl sagen, dass die Menschen, die dem lichten Weg folgen, darum bemüht sind, gute Taten zu begehen und damit ihr Licht in die Welt zu bringen, während die dunklen Vertreter alles daran setzen, andere entweder bewusst oder unbewusst hinters Licht zu führen oder ihnen mit ihren egogetriebenen, profitbasierten Handlungen zu schaden.

Beide Pfade enthalten ihr Potential zur Manipulation, denn nicht jeder möchte gut behandelt und gesund werden, da er sich seine jeweils eigenen, speziellen Konstellationen zur Selbsterfahrung in seinem Leben auferlegt hat und diese zu einer erfolgversprechenden Transaktion erforderlich sind. Die beste Lösung ist wohl, in einer neutralen Gleichmäßigkeit der willenlosen Absicht zu verweilen und sich von seiner inneren Stimme leiten zu lassen.

Der Kampf der Welten findet immer in uns statt. Der „Tiefe Staat”, die sogenannte Schattenregierung, steht dabei treffenderweise für das kollektive Unterbewusste. Stellvertretend für unsere Schattenanteile, die wir selbst nicht betrachten möchten, weil sie uns, aus den Abgründen unserer Psyche heraus, immerzu Angst machen. Die weltweit in so großer Anzahl verschleppten und gefangen gehaltenen Kinder entsprechen dabei unserem eigenen, traumabehafteten inneren Kind, das wir leider so oft gewaltsam unterdrücken, einsperren und ihm somit die heilsame Aufmerksamkeit verweigern. Die grausigen Erscheinungen in der Außenwelt haben alle eins gemeinsam, denn sie alle möchten durch ihr Auftreten ans Licht gebracht, von uns verstanden und geliebt werden. Erst mit der Einsicht über die Notwendigkeit zur Befreiung und einer aufrichtigen Bereitschaft zur Versöhnung werden auch die Schrecken und der Unfrieden auf der Welt aufhören. Wen wir dabei bekämpfen, sind nämlich immer wir selbst, die Vergangenheit unserer Ahnen, mit all ihren und unseren gemeinsamen traumatischen Ereignissen, den
generationsübergreifenden Konflikten und den daraus resultierenden Gewohnheiten und Abhängigkeiten. Erkenne dich in deinem Nächsten und erkenne deinen Nächsten in dir. Liebe dich selbst frei und sei den anderen ein Vorbild, um es dir gleich zu tun. Das ist unser aller Aufgabe, der wir uns jetzt in diesen Zeiten unausweichlich entgegengestellt sehen. Wir werden schlussendlich erfolgreich sein, soviel steht schon fest, doch braucht jeder sein eigenes Tempo, seinen Rhythmus und seine Erfahrungen, um die individuelle Vision von seinem höheren Ideal in diesem Leben zu realisieren.

Der vollständige Artikel ist im aktuellen WALNUSSblatt (Mai 2021) zu lesen!