AUTORIN: Henriette Kordasch

Ein Nasch-Garten von den Menschen für die Menschen.

Begonnen hat alles mit einem Permakulturvortrag. Die schon lange gehegten Gedanken eines Gemeinschaftsgartens wurden hier noch einmal angestupst.

Besser noch war die Idee: Wir gehen zum Bürgermeister und bitten ihn, für ein gemeinschaftliches Gartenprojekt öffentliche Flächen zur Verfügung zu stellen.

Zu dritt waren wir im Herbst 2013 zur Audienz. Und der Samen fiel auf guten Grund: Der Bürgermeister fand die Idee umsetzenswert. Wir wollten Menschen eine Möglichkeit geben, auf öffentlichem Grund zu gärtnern, wenn sie selbst keinen Garten haben. Und jeder, der vorbeikommt, darf ernten, was gerade reif ist. 

Die neuen Werte hießen: Jeder, der hier mitgärtnert, tut das für die Gemeinschaft. Niemand besitzt etwas, aber jeder darf überall pflücken.

An jedem Beginn steht eine Vision. Diese lautete:

GARTEN EDEN – ZELL AM SEE
Die Vision (Frühling 2014)

WAS ES IST

Es ist ein gemeinschaftliches Vorhaben. Einen freien und unabhängigen Garten rund um den See erschaffen.

Er soll Menschen mit Freude an der Gartenarbeit ebenso nützen wieden Menschen, die gerne essbare Pflanzen ernten, ohne dafür zu bezahlen.

Dieser Garten soll allen dienen, die mitmachen wollen, ausnahmslos.
Es gibt kein Eigentum und keine Ansprüche, denn es ist alles für alle da.

Es zeigt einen Weg auf, wie Gemeinschaft und Uneigennützigkeit öffentlich gelebt werden kann.

Und wie man gemeinsam unabhängig von großen, gewinnorientierten Unternehmen werden kann.

Es wird lebendige Nahrung geerntet in einer regionalen und nahen Versorgung.

Das Ziel ist, wieder bewusst lebendige Nahrung zu ziehen, zu verzehren und umweltschonend zu handeln. Also mit der Natur und nicht gegen sie.

Artenvielfalt zu fördern von Pflanzen und Tieren, mit besonderem Augenmerk auf längst verschwundene regionale Pflanzenorten.

Das vollständigen Bericht lesen Sie im WALNUSSblatt, 2. Ausgabe