AUTORIN: Gundula Irene Ebert

Viele Menschen werden früher oder später von einer tiefen Sehnsucht erfüllt und beginnen, sich auf die Suche nach „Gott“ zu machen.

Hier stehen die Weltreligionen schon bereit und bieten dem Suchenden die unterschiedlichsten Gottes-Ausführungen und den Weg zu ihm an. Interessanterweise stehen hier die Welt-Religionen in großer Konkurrenz zu einander und erheben jeweils für sich den Anspruch, dass nur sie alleine den rechten Weg kennen würden und die anderen Menschen verloren wären. Die Menschen werden standardmäßig auch keinem aufklärendem Entscheidungsprozess zugeführt, welche Weltreligion zumindest für ihre persönlichen Ansprüche die geeignetste wäre, sondern werden von dem lokalen Sozialsystem bzw. den eigenen Eltern in eine Religion hineingeschubst. Wenn nun ein Mensch in einem Religionssystem seine erwachende Sehnsucht nicht gestillt sieht, setzt er seine Suche in der nächsten Religion fort, resigniert oder verliert sich in „pseudo-esoterischen“ Systemen, Lehren oder Ritualen.
Wenn er auch hier auch nicht fündig wird, geht dem Menschen dann sehr oft die „Zeit“ aus, da wir ohnehin vom System nur sehr kleine Zeitslots gebilligt bekommen, in denen wir uns mit wirklich persönlichen Dingen beschäftigen können.
Eines der okkultesten (= verborgensten) Geheimnisse ist die Existenz des „Selbst“. Manche nennen es auch das „Höhere Selbst“, aber da es kein „Niedrigeres Selbst“ gibt, könnte man sich diese Spezifizierung eigentlich sparen, aber man bringt mit dieser Bezeichnung sehr gut zum Ausdruck, dass das Selbst nicht Teil unserer Welt bzw. unserer Dimension ist und sich „außerhalb“ befindet. Oft wird das „Selbst“ auch mit der Seele verwechselt, welche jedoch ein Teil unserer Welt (der Matrix) ist und als wichtiger Vermittler/Botschafter zwischen uns und unserem Selbst verstanden werden sollte. An dieser Stelle muss ich nun gleich mit einer nächsten Information „schocken“ und verweise hierzu auf Paracelsus, welcher auch schon zwischen „Menschen“ und „Leuten“ unterschieden hat. Auch in den Bibelschriften (besonders deutlich in der Nag Hamadi) findet man zwei Schöpfungsgeschichten von zwei verschiedenen Wesen, die zwar identisch aussehen, aber einen unterschiedlichen Wesenskern haben. Die letztere Gruppe besitzt diesen göttlichen Funken nicht und ist auch in der „Überzahl“. Damit erklären sich auch viele Entwicklungen, welche in der aktuellen Zeit passieren.