AUTOREN: Marie Priebusch und Timo Féret

Wir sind auf einer Reise. Auf einer Reise in unser Inneres, einer Erkundung unseres Selbst. Es ist eine Reise der reinen Beobachtung, der höchst subjektiven Erfahrungen und Erkenntnisse über
eine der spannendsten Fragen überhaupt: Was sind wir? Wir berichten hier, was wir über die Beschaffenheit unseres Bewusstseins gelernt haben.

Und darum soll es in diesem Artikel gehen: Das Ich, das Du, das Bewusstsein. Denn wenn wir einmal von den Theorien der verschiedenen Schichten des Bewusstseins ablassen, uns mal nicht um die Ideen des wahren oder gar des göttlichen Selbst kümmern, sondern einfach mal frei und objektiv beobachten, dann stellen wir erstaunt fest: da muss es abseits dessen, was wir in diesem Bericht salopp „Wachbewusstsein” nennen wollen, noch etwas anderes geben. Und der Schlüssel zu dieser Beobachtung ist es, einfach zuzuhören, seiner Intuition auf die Finger zu schauen, sie auch mal ins Extrem zu treiben. Wir sind diesen Weg gegangen und wollen an dieser Stelle berichten.
Doch fangen wir mal ganz von vorn an. Genauer gesagt Mitte der 1990er-Jahre. In den USA wurden Informationen offengelegt, dass die CIA und der Militärapparat gemeinsam mit dem Stanford Research Institute über 20 Jahre an etwas geforscht haben, was sie „Remote Viewing” nannten und das sich mit „Fernwahrnehmung” übersetzen lässt. Dabei handelt es sich um eine Methode, um Informationen über einen beliebigen Ort extrasensorisch (also ohne den Einsatz der physischen Sinne) zu erlangen. Und das zeitunabhängig, was nichts anderes bedeutet, als dass sich der Ort in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft „viewen” lässt. Eine klassische PSI-Fähigkeit also. Und wer den Film „Männer, die auf Ziegen starren”, mit George Clooney in der Hauptrolle kennt, erinnert sich vielleicht an die Einblendung zu Beginn des Films, dass in diesem Film mehr Wahrheit steckt, als man denkt. Nun, eine Anspielung auf das Remote Viewing Programm des US-Geheimdienstes.
Und auch wenn der offizielle Bericht von damals der Fernwahrnehmung eine Wirkungslosigkeit bescheinigte, griffen private Gruppen dieses Thema auf. Nicht zuletzt auch, weil ehemalige Remote Viewer der Armee begannen, Zivilisten auszubilden. Im Jahr 1996 kam Remote Viewing nach Deutschland. Und hier sind wir, Marie und Timo, leidenschaftliche Remote Viewer und Ausbilder in diesem Bereich, mit diesem Erfahrungsbericht.

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