AUTORIN: Birgit Weidmann

Patriarchatskritisches Essay – eine Abrechnung!

„COVID-19: The Great Reset”, das bekannte Buch von Klaus Schwab und Thierry Malleret, verglich ich, bevor ich es las, gerne mit Hitlers „Mein Kampf“, das überall kostenlos verteilt und von niemandem gelesen wurde, weshalb die Menschen Hitlers Plan nicht durchschauten. „Mein Kampf“ kenne ich nicht, doch Klaus Schwabs Buch entpuppt sich in meinen Augen als eine Konserve, die schlecht geworden ist. Wir Corona-Maßnahmen-Kritikerinnen+ werden von den Leitmedien als „Covidioten“ beschimpft. Bleibe ich auf dieser Ebene, dann habe ich für den Hauptautor dieses Werkes eine ebenbürtige Beleidigung gefunden: „Der Schwurbel-Schwab“. Mit seinem Co-Autor befasse ich mich hier nicht. Da er nicht einmal eine Vita im Internet hat, weiß ich nicht, ob es ihn überhaupt gibt, ob er Schwabs Butler, Vasall, sein Alltags-Bot oder eine andere künstliche Intelligenz ist.

Schwab beabsichtigt einen großen Umbruch, den er mit Hilfe der COVID 19 Pandemie durchsetzen will. Als Kernanliegen dieses Umbruchs kristallisiert sich für mich die Installierung einer „Globalen Ordnungspolitik“ heraus. Unter diesem „Hut“ sollen alle Regierungen subsummiert werden. Da wir es in unseren Regierungen meist mit energetisch und kommunikativ unentwickelten Menschen zu tun haben, brauchen diese einen Außenfeind, damit sie sich nicht ständig bekriegen, mobben oder anderweitig fertigmachen. Der Zwang zum Gehorsam soll sie alle einen.

Als Außenfeind eignet sich ein Virusangriff auf die Menschheit bestens. Epidemien vernichten kein Kapital, Kriege allerdings schon (S. 17). Mit Hilfe einer brisanten Mischung aus Angst und Dummheit werden Regierungen, Medien und alle Erzwingungsstäbe wie Geheimdienste, Militär, Polizei etc. international zur Kooperation gezwungen. Mit ihrer Hilfe werden alle Menschen Schritt für Schritt auf eine globale Ordnungspolitik vorbereitet, die für den Kampf gegen die Umweltzerstörung und deren Folgen benötigt wird – so das philanthropisch-anmutende Narrativ.
Ein „Great Reset” ist das allerdings nicht, denn die Mechanismen des patriarchal-kapitalistischen Gefüges werden an keiner Stelle ausgehebelt oder auch nur in Frage gestellt. Im Gegenteil! Wie eh und je greift das Buch auf eine 2000 Jahre alte Geschichtsschreibung der Herrschenden zurück und behauptet, wie die Geschichte der letzten 2000 Jahre beweise, sei der Mensch nie anders gewesen, was allerdings niemand beweisen kann, schon gar nicht die Geschichte der letzten 2000 Jahre.

Unsere indigenen Vorfahren und alle Indigenen heute lebten und leben mit gänzlich anderen Paradigmen als wir, bezüglich: – Eigentum und Besitzverhältnissen; – Bewertungen von Geschlechterrollen und sozialen Aufgaben; – Partnerschaft, Sexualität, Schwangerschaft, Elternschaft, Mütterlichkeit und Fürsorge im Umgang mit Kindern, Kranken und Alten; – Spiritualität und Verbundenheit mit Natur, Erde und Kosmos.
Während unser patriarchal geprägtes System eine Binnenautorität und einen Außenfeind braucht, um im System Verbundenheit, Solidarität und Gemeinschaftssinn zu entwickeln und auch zu fühlen, brauchen indigene Familienclans das nicht! Folglich brauchen sie auch kein WEF (Weltwirtschaftsforum) und keine Bilderberg-Konferenzen.

Den vollständigen Text lesen Sie im WALNUSSblatt, 2. Ausgabe