AUTOR: Marco Haxel

Deutschland, das Land der Deuter, der Dichter und Denker, besitzt eine besondere Aufgabe in der Welt. Nicht nur für die nachfolgenden Generationen, sondern für das Überleben der gesamten Menschheit.

Es ist kein Zufall, dass die Deutschen in die beiden großen Weltkriege verstrickt wurden und alle Mächte sich miteinander vereinten, um den einstmals so stolzen, selbstständig bestimmten Germanen einen tiefen Schlag der Erniedrigung durch die Aufteilung ihres Landes in separat verwaltete Besatzungszonen zu versetzen. Auch wenn diese Trennung innerhalb der eigenen Grenzen und die isolierenden Bauten des Eisernen Vorhangs, der Berliner Mauer und somit die eigenständige Entwicklung von West und Ost, mittlerweile seit über dreißig Jahren aufgehoben ist, sitzt diese Spaltung bis heute noch wie ein zerklüfteter Graben in den Köpfen der Menschen fest

Kollektivtrauma und Schuldkomplex

Die von den alliierten Streitkräften hervorgerufene Fremdbesetzung hält uns alle in einem selbsterhaltenden Schuldkomplex gefangen, der auf einem perfekt konstruierten Gerüst aus Lügen, Betrug und Täuschung basiert. Doch nicht nur die neuerliche Kriegsschuld, mit den damit einhergehenden, unbezahlbar gewordenen Kriegsschulden, lastet auf dem Gewissen eines ganzen Volkes. Die Wurzeln dieses Kollektivtraumas reichen weit über den dreißigjährigen Krieg und die römischen Kolonien, über die griechische Antike zu den ägyptischen und sumerischen Imperien zurück. Die Geschichte erstreckt sich schließlich bis hin zur babylonisch-atlantischen Priesterschaft, die in der Amtsnachfolge der vatikanischen Päpste den römisch-katholischen Glauben maßgeblich geprägt hat. Das wesentliche Element der Herrschaft dieser mächtigen Gottesvertreter bestand und besteht immer noch in der Auferlegung einer individuellen sowie kollektiven Schuld, welche die Anhänger ihres Glaubens in einer ewig währenden Abhängigkeit an sie binden soll. Mit diesem Konzept konnte man über die Jahrtausende hinweg eine Regentschaft des Schreckens und der Angst aufrechterhalten, da sich die Gläubigen vor der Strafe eines zornigen Gottes fürchten und alles dafür tun, um den Qualen des Fegefeuers zu entgehen und die Absolution in der Erlösung ihrer Sünden zu erfahren. Meinungsbildende Medien, systemorientierte Lehrkräfte, autoritätenhörige Staatsbedienstete, die schul(d)medizinische Ärzteschaft, als weltliche Vertreter dieses Schuldkultes und das Bankenkartell mit ihren Schuldzinsen, haben, zusammen mit den geistlichen Führungskräften, in den vergangenen Jahrzehnten weltweit ganze Arbeit geleistet.

Selbstverleugnung als Glaubensprogramm

Gerade hierzulande war es aufgrund der Kriegsereignisse und deren Folgen nicht sonderlich schwer, eine von Minderwert und Gewissensbissen erfüllte Zivilisation der Verneinung der eigenen Abstammung und Zugehörigkeit zu errichten. Wer sich der heranwachsenden Jugend mit ihrem gebrochenen, von Anglizismen dominierten, Neu-Deutsch-Sprech einmal genauer annimmt und sich die Auswirkungen der Selbstverleugnung in unserer Gesellschaft ansieht, der weiß genau, welchen atemberaubenden Niedergang wir alle erlitten haben. 

Den vollständigen Text lesen Sie im WALNUSSblatt, 2. Ausgabe